KOSTENBEISPIELE

In einer Studie in Deutschland berichteten Landwirte bis zu €36,00/ha niedrigere Mähdrescherkosten durch die Einführung des Stubble Management Systems.

Bei ihren eigenen Tests setzten die Landwirte einen Mähdrescher mit einem Messerbalken von 9,0 m ein und mähten anstatt auf einer normalen Stoppelhöhe von ca. 15 cm auf einer Höhe von ca. 35 cm.

Eine nachweislich schnellerer Abbau der Getreidereste, niedrigere Pilzkonzentration und weniger Pestizidrückstände…

Die Landwirte berichteten auch einen gesenkten Treibstoffverbrauch von 20 Litern/ha auf 12 Liter/ha. Auch die Mähdrescherkapazität stieg von 3,6 ha/Std. auf 5,4 ha/Std., was einer Gesamtersparnis von €36,00/ha entspricht.

Der Einsatz eines 9,1 Mulchers mit einem 150 kW (200 PS) -Traktor (inkl. Kosten für Dieseltreibstoff von €0,80/Liter) wurde mit €10,00/ha angegeben. Der Mulcher benötigte 2,5 Liter Treibstoff/Std. und konnte 12 ha/Std. bearbeiten.

Mit der Methode zur Weiterbehandlung von Stoppeln konnten durch die gesteigerte Leistung des Mähdreschers und des Mulchers beide Arbeitsschritte in einer kürzeren Zeit durchgeführt werden, als der Erntevorgang normalerweise beanspruchen würde.

Die Landwirte konnten neben der wesentlichen Zeit- und Treibstoffersparnis noch weitere Vorteile ausmachen.

Hierzu gehörten ein nachweislich schnellerer Abbau der Getreidereste, niedrigere Pilzkonzentrationen und Pestizidrückstände wie auch eine schnellere Keimung von Unkrautsamen, wodurch ebenfalls weitere Zeit und Kosten bei der Vorbereitung der Nachfrucht eingespart werden konnten.

Auch konnte durch die höhere Mäheinstellung das Risiko für durch Steine und andere Fremdkörper am Mähdrescher verursachten Schäden gesenkt werden.

Höhere Effizienz beim Anbau.